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Kraft-Wärme-Kopplung

Bei der konventionellen Erzeugung von Strom in Kondensationskraftwerken wird ein Großteil der eingesetzten Primärenergie (Kohle, Kernenergie, Öl oder Gas) nicht genutzt, sondern über Kühltürme an die Umwelt (Flusswasser und die Atmosphäre) abgegeben. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird diese Abwärme für Heizzwecke nutzbar gemacht. Dies kann in größeren Kohle- und Gaskraftwerken wie dem Heizkraftwerk Gutleutstraße (Steinkohle) oder dem Heizkraftwerk Niederrad (Erdgas) über die Auskopplung von Ferndampf oder Fernwärme erfolgen, die auch in städtischen Liegenschaften (z.B. in der Alten Oper oder im Rathaus Römer) genutzt wird.

Wenn keine Fernwärme zur Verfügung steht, können in den Gebäuden sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW) eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um meist erdgasbetriebene Verbrennungsmotoren, die einen Generator zur Stromerzeugung antreiben und deren Abwärme in das Heizungssystem eingespeist wird. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn es einen möglich ganzjährigen Bedarf an Wärme gibt (z.B. in Schulen mit Lehrschwimmbecken).

In den städtischen Liegenschaften wurden bisher 25 BHKW-Module mit einer elektrischen Gesamtleistung von 1,9 MW und einer thermischen Gesamtleistung von 3,2 MW installiert. Damit konnte seit 1992 ein finanzieller Gewinn von 1,92 Mio. € und eine Kohlendioxid-Einsparung von 34.630 to erzielt werden. Einzelheiten finden Sie in der folgenden MS-Excel-Tabelle:

·    Betriebsergebnisse der städtischen Blockheizkraftwerke

Weitere Erläuterungen finden Sie in dem folgenden Beitrag aus dem Jahr 2002:

·    Betriebserfahrungen mit Blockheizkraftwerken

Die Blockheizkraftwerke der Stadt Frankfurt sind ebenso wie die Passivhäuser und die Anlagen zur Nutzung regenerativer Energiequellen auf dem Klimaschutzstadtplan der Stadt verzeichnet:

·    Klimaschutzstadtplan

 

Letzte Änderung: 18.04.2017 Jö